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Multimodale Schmerztherapie

„Nicht im Griff des Schmerzes,
sondern den Schmerz im Griff“

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Liebe Patientinnen und Patienten

Chronische Schmerzen im Rücken, im Kopf, in den Gelenken oder Nerven zermürben und machen das Leben auf Dauer zur Hölle. Nach einer oft jahrelang anhaltenden Leidenszeit hat der Schmerz dann das ganze Leben der Betroffenen fest im Griff …

Er führt zu wochenlangen Krankschreibungen oder sogar Frühberentung. Und er wirkt sich auch auf das private Umfeld aus, kann Freundschaften und selbst Partnerschaften zerbrechen lassen.

Dabei haben Schmerzen ursprünglich eine wichtige Warnfunktion. Sie sind so etwas wie unser Bodyguard, denn sie signalisieren, dass etwas mit unserem Körper nicht in Ordnung ist.

Schmerzen können eine Vielzahl von Erkrankungen begleiten: Entzündungen, Verletzungen, Tumore, Stoffwechsel- und Durchblutungsstörungen.

In vielen Fällen ist jedoch die Grunderkrankung nichts Bedrohliches und meistens gilt sie sogar als ausgeheilt. Problematisch wird es erst, wenn die Schmerzen bleiben und chronisch werden.

Sie verändern dann gewissermaßen ihre Funktion und mutieren vom Beschützer zum Aggressor.

Der Schmerz wird selbst zur Krankheit.

Aus dem „Teufelskreis Schmerz“ gibt es einen Weg hinaus.

Wie er aussieht und welche Schritte Sie gehen müssen, möchten wir Ihnen in diesem Flyer vorstellen. Seien Sie gewiss: Unser Team lässt Sie nicht allein, sondern begleitet Sie auf Ihrem Weg.

Im Namen des gesamten Teams

Ulf Schutter

Leitender Arzt der Multimodalen Schmerztherapie.
Facharzt für Anästhesiologie, Spezielle Schmerztherapie
Facharzt für Allgemeinmedizin, Akupunktur und Rettungsmedizin

Multimodale Schmerztherapie

Was wir für Sie tun können

Über uns

Wir sind eine private Fachakutklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie mit einem Behandlungsschwerpunkt Multimodale Schmerztherapie.

Die sprechende Medizin im Sinne von Psychotherapie verschiedenster Prägung spielt die Hauptrolle in der Behandlung, wobei die Förderung von Beziehung im Sinne einer reflektierten Interaktion ein wesentlicher Bestandteil ist.

Wir behandeln Störungsbilder aus dem affektiven Formenkreis.
Zum Beispiel: Depression und “burn out“, Angststörungen, Somatisierungsstörungen insbesondere  Schmerzstörungen und Persönlichkeitstörungen.

Körperlich pflegebedürftige und somatisch behandlungsbedürftig erkrankte Patientinnen und Patienten mit substanzgebundenen Suchterkrankungen können nicht in der Klinik aufgenommen werden.

Wenn Patienten seelisch erkranken,

beschreiben sie das oft mit dem Gefühl neben sich zu stehen oder außer sich zu sein. Der erste Schritt in der Klinik ist es, den Patienten dabei zu helfen, wieder zu „sich zu kommen“.

Langfristiges Ziel ist es, …

bei sich bleiben zu können, das heißt, den Alltag wieder meistern zu können. Dies gelingt nachhaltig am besten durch eine Veränderungsmotivation und intensive Beziehungsarbeit zur Förderung von gemeinschaftlichem Erleben und Handeln.

( Interview mit Ulf Schutter Leitender Arzt der Multimodalen Schmerztherapie in der vita nova klinik über den Ansatz und Ausrichtung der Multimodalen Schmerztherapie )

„ Krankheiten überfallen den Menschen nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel, sondern sind die Folgen fortgesetzter Fehler wider die Natur. “

– Hippokrates

… UM ZIELE ZU ERREICHEN,
DIE SIE NOCH NIE ERREICHT HABEN,

MÜSSEN SIE DINGE TUN,
DIE SIE NOCH NIE GEMACHT HABEN …

Das therapeutische Leistungsangebot

Entsprechend des individuellen Therapieplanes werden Einzeltherapien, überwiegend aber psychodynamische Gruppentherapie in Kleingruppen, Psychoedukation, indikative Gruppen verschiedener Formen (z.B. mit den Schwerpunkten Depression, Angst, Schmerz) entsprechend wissenschaftlich anerkannter Prinzipien sowie körperorientierten Anwendungen einschließlich Physiotherapie und Medizinische Trainingstherapie (MTT) angeboten.

Therapeutische Angebote außerhalb der Klinik erfolgen immer unter entsprechender Anleitung und Aufsicht. Wir bieten kurze Wartezeiten bis zur Aufnahme der notwendigen stationären Behandlung.

Wir stehen auch kurzfristig für ambulante Vorgespräche zur Verfügung, um jeweils einen reibungslosen Ablauf des vorstationären Zeitraumes zu gewährleisten und sehen uns in der Verpflichtung, auch den nach-stationären Zeitraum mit dem Patienten zu organisieren.

Zusätzlich beabsichtigen wir, den Prozess auch wissenschaftlich im Sinne eines modernen Case-Managements zu begleiten.

Dr. med. Hermann J. Paulus
Ärztlicher Direktor
Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Psychotherapie.

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie.
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.

„NICHT IM GRIFF DES SCHMERZES,
SONDERN DEN SCHMERZ IM GRIFF“

Was ist das ?

Das Konzept, das wir bei der stationären Begleitung von Schmerzpatienten anwenden, heißt Multimodale Schmerztherapie. Ein Behandlungsansatz, bei dem verschiedene Fachdisziplinen aus unterschiedlichen Blickwinkeln „den Schmerz in die Zange“ nehmen: Anästhesisten, Schmerztherapeuten, Orthopäden, Psychotherapeuten, Psychiater, Neurologen sowie Physiotherapeuten bringen ihre Ansätze zur Schmerzbewältigung in die Behandlung ein.

Bei unseren wöchentlichen Teamsitzungen entwickeln wir für jeden unserer Patienten eine individuelle Therapie. Unser Ziel: Wir wollen die Selbstheilungskräfte anregen, damit die Patienten wieder zu aktiven Gestaltern ihres Alltags werden.

Die verschiedenen Säulen der Multimodalen Schmerztherapie

Edukation (Ausbildung)

Die Schmerzen verstehen

Tägliche Therapieeinheiten, in denen Sie vom Team lernen, Ihren Schmerz zu verstehen. Wie entsteht der Schmerz, warum ist der Schmerz „chronisch“ geworden? Sie lernen hier „Manager“ Ihres Schmerzes zu werden. Ziel ist, dass Sie den Schmerz, und nicht der Schmerz Sie beherrscht. Wenn Sie gelernt haben, wie die „Schmerzsysteme“ Ihres Körpers funktionieren, können Sie sie auch beeinflussen.

Entspannungs Verfahren

Übungen für Körper und Seele

Es gibt viele Entspannungsmöglichkeiten, die Sie selbst erlernen und überall durchführen können. Dazu zählen etwa Achtsamkeitsübungen, Autogenes Training, Imaginationstechniken oder die Progressive Muskelrelaxation. Mit Hilfe dieser Verfahren können Sie Verkrampfungen, Stress oder Ängste lösen und neue Energie tanken. Wichtig ist es herauszufinden, welche der verschiedenen Methoden für Sie die richtige ist.

Sorgfältige Diagnostik

Der Ursache auf den Grund gehen

Am Anfang der Behandlung stehen eine gründliche körperliche Untersuchung und eine ausführliche Anamnese. Dabei fragen wir Sie zum Beispiel danach, wie sich der Schmerz anfühlt, wie intensiv er ist, wann er das erste Mal auftrat und welche Therapieformen Linderung brachten. Wir möchten außerdem wissen, wie Ihre berufliche und private Situation ist, denn auch Stress, Ängste oder Traumata können sich in Schmerzen ausdrücken. Diese verschiedenen Informationen helfen uns, der Ursache für Ihre Schmerzen auf die Spur zu kommen

Medikamentöse Behandlung

Den Alltag wieder im Griff haben

Eigene Gefühle wie Angst, Wut und Hilflosigkeit anschauen und den Schmerz uminterpretieren. Eine psychotherapeutische Begleitung kann dabei helfen, das Zusammenspiel zwischen dem Schmerz und seiner Auswirkung auf die Seele zu erkennen und dadurch die Weichen für das Leben neu zu stellen.

Bewegungstherapie

Wieder mobil werden

Wer von chronischen Schmerzen geplagt wird, schränkt unbewusst seinen Bewegungsradius ein. Doch das führt in einen Teufelskreis: Denn verspannte oder schlaffe Muskeln verschlimmern die Beschwerden. Erfahrene Krankengymnasten und Physiotherapeuten zeigen Ihnen, welche Übungen dem Körper bei welchem Schmerzbild guttun, und geben Tipps zum Koordinations-, Kraft- und Ausdauertraining. So wird nicht nur der Körper wieder fit, sondern Sie erleben, dass Bewegung nicht mit Schmerz verbunden sein muss.

Sorgfältige Diagnostik

Der Ursache auf den Grund gehen

Am Anfang der Behandlung stehen eine gründliche körperliche Untersuchung und eine ausführliche Anamnese. Dabei fragen wir Sie zum Beispiel danach, wie sich der Schmerz anfühlt, wie intensiv er ist, wann er das erste Mal auftrat und welche Therapieformen Linderung brachten. Wir möchten außerdem wissen, wie Ihre berufliche und private Situation ist, denn auch Stress, Ängste oder Traumata können sich in Schmerzen ausdrücken. Diese verschiedenen Informationen helfen uns, der Ursache für Ihre Schmerzen auf die Spur zu kommen

Edukation (Ausbildung)

Die Schmerzen verstehen

Tägliche Therapieeinheiten, in denen Sie vom Team lernen, Ihren Schmerz zu verstehen. Wie entsteht der Schmerz, warum ist der Schmerz „chronisch“ geworden? Sie lernen hier „Manager“ Ihres Schmerzes zu werden. Ziel ist, dass Sie den Schmerz, und nicht der Schmerz Sie beherrscht. Wenn Sie gelernt haben, wie die „Schmerzsysteme“ Ihres Körpers funktionieren, können Sie sie auch beeinflussen.

Medikamentöse Behandlung

Den Alltag wieder im Griff haben

Eigene Gefühle wie Angst, Wut und Hilflosigkeit anschauen und den Schmerz uminterpretieren. Eine psychotherapeutische Begleitung kann dabei helfen, das Zusammenspiel zwischen dem Schmerz und seiner Auswirkung auf die Seele zu erkennen und dadurch die Weichen für das Leben neu zu stellen.

Entspannungs Verfahren

Übungen für Körper und Seele

Es gibt viele Entspannungsmöglichkeiten, die Sie selbst erlernen und überall durchführen können. Dazu zählen etwa Achtsamkeitsübungen, Autogenes Training, Imaginationstechniken oder die Progressive Muskelrelaxation. Mit Hilfe dieser Verfahren können Sie Verkrampfungen, Stress oder Ängste lösen und neue Energie tanken. Wichtig ist es herauszufinden, welche der verschiedenen Methoden für Sie die richtige ist.

Bewegungstherapie

Wieder mobil werden

Wer von chronischen Schmerzen geplagt wird, schränkt unbewusst seinen Bewegungsradius ein. Doch das führt in einen Teufelskreis: Denn verspannte oder schlaffe Muskeln verschlimmern die Beschwerden. Erfahrene Krankengymnasten und Physiotherapeuten zeigen Ihnen, welche Übungen dem Körper bei welchem Schmerzbild guttun, und geben Tipps zum Koordinations-, Kraft- und Ausdauertraining. So wird nicht nur der Körper wieder fit, sondern Sie erleben, dass Bewegung nicht mit Schmerz verbunden sein muss.

Hier einige Tipps für den Anfang ...

  • Schauen Sie nach vorne, nicht zurück.
  • Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie noch können und fixieren Sie sich nicht auf das, was nicht mehr geht.
  • Halten Sie fest, was zu einer Linderung Ihrer Beschwerden führt.
  • Machen Sie sich selbst eine Freude.
  • Suchen Sie sich ein Team von Unterstützern, das Ihnen auch in schlechten Zeiten beisteht.
  • Setzen Sie Prioritäten, und versuchen Sie nicht alles auf einmal zu schaffen.
  • Entwickeln Sie gemeinsam mit Ihrem Therapeuten einen Plan B, wenn plötzlich doch Schmerzattacken auftreten.
  • Geben Sie sich und der Therapie ein wenig Zeit zu wirken.

Gehen Sie in Kontakt

Wir freuen uns von Ihnen zu hören.
Wir sind nur einen „klick“ entfernt.

ADRESSE
vita nova Klinik
Bad Salzuflen
Roonstrasse 9 – 13
32105 Bad Salzuflen

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ÄRZTLICHER DIREKTOR
Dr. med. Hermann J. Paulus

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phone:
+49 (0) 5222 343 450
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e-mail: info@vitanova-kliniken.de

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